Geschichte

Juso-Arbeitsgemeinschaft für Samtgemeinden Bersenbrück und Neuenkirchen - „Werden tollen Wahlkampf gestalten” - Erste Mitgliederversammlung wählte Henning Pöttker zum 1. Vorsitzenden

Die SPD-Jugendorganisation der Jusos hat eine Arbeitsgemeinschaft für die Samtgemeinden Bersenbrück und Neuenkirchen gebildet. Zum Vorsitzenden wurde in der ersten Mitgliederversammlung Henning Pöttker aus Alfhausen gewählt.

Als Stellvertreter stehen ihm Daniel Schweer aus Neuenkirchen und Johannes Kampmeyer aus Ankum zur Seite. Schriftführerin wurde Katharina Barsch aus Merzen, Beisitzer Phillipp Neiteler aus Bersenbrück.

Die Abschaffung der Lernmittelfreiheit und der Blindenförderung, so Henning Pöttker, sei der größte soziale Kahlschlag in Niedersachsen. Daher könnten die Jusos nicht verstehen, warum die Junge Union und die Jungen Liberalen den Kopf in den Sand steckten. Sie schauten zu, wie ihre Mutterparteien sozial falsche Richtungen vorgäben. Pöttker zufolge hätten sich Jusos für die Kommunalwahl 2006 gut vorbereitet. „Mit den anderen Juso-Arbeitsgemeinschaften aus dem Artland, Fürstenau und Bramsche werde man einen tollen Wahlkampf gestalten", sagte er. Auch sei ein Ereignis geplant und ein Seminar zur niedersächsischen Schulpolitik. Holger Dobratz, stellvertretender Vorsitzender des Juso Unterbezirks Landkreis Osnabrück, bekräftigte, dass gerade junge Menschen den Weg in die SPD suchten. Allein im Altkreis Bersenbrück seien mehr als 30 neue Eintritte unter 20 Jahren in diesem Jahr zu verzeichnen. Auch habe die Einführung der Studiengebühr von 500 Euro pro Semester dafür gesorgt, das Jugendliche der SPD beiträten. Laut Holgers Dobratz müssen gerade die Jugendorganisationen von CDU und FDP den Eltern in Niedersachsen verständlich machen, warum sie für ihre Kinder so viel Geld zahlen sollen, während Auszubildende eine Vergütung erhalten und sogar in die ie sozialen Systeme einzahlen können. CDU und FDP hätten dafür gesorgt, dass Studenten hoch verschuldet aus dem Studium kämen und dabei keine Garantie auf einen Job hätten. Johannes Kampmeyer, Mitglied des neuen Vorstandes, sprach die Schulproblematik in Ankum an. Hier würden die Schulen systematisch nach Bersenbrück verlegt und das auf Kosten der Eltern und Schüler.

Der Ankumer Bürgermeister Reinhold Coenen sei gefordert, mehr Engagement zeigen. Zum Abschluss diskutierten der Landtagsabgeordnete Claus Peter Poppe, Kreisvorsitzender der SPD, Alfred Hilger, und Ratsmitglied Harry Kindt mit den Jusos über die Politik in Bersenbrück und Neuenkirchen. Es sei wichtig, Wirtschaft, Wohnqualität und soziale Einrichtungen zu fördern, die Menschen bei anstehenden Veränderungen in den Kommunen zu integrieren.

aus Bersenbrücker Kreisblatt, 27. 12. 2005

Vorsitzende seit 2005

  • 2005-2008 Henning Pöttker (Alfhausen)
  • seit 2008 Daniel Schweer (Neuenkirchen)